Das wollen wir

 

Der Epitaph des kleinen Thomas Alemann wurde restauriert. Hier Herrn Ertl (Denkmalsschutz), Mechthild v. Alemann (Stiftungsvorstand), Frau Wende (Restauratorin) und Herr Dr. Scheidemann (Baudezernent und Kuratorium Johanniskirche) bei der Enthüllung des restaurierten Steins.

In der Prämbel zu ihrer Satzung heißt es:

Die „von Alemann‘sche Stiftung“ setzt die Tradition der „von Alemann’schen Lehnsstiftung“ von 1879 fort sowie der Familienstiftung von 1506, die ihr voraufgegangen ist.

(das Stiftungs-Statut vom 12.11.1879 ist abgedruckt in der „Denkschrift über die Familie von Alemann„)

Zwei Weltkriege, die Weltwirtschaftskrise und Enteignungen in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg haben das Grund- und Geldvermögen der „von Alemann’schen Lehnsstiftung“ zusammenschrumpfen lassen.

Dies hat zur Folge, daß die ursprünglichen Zwecke der Stiftung des Jahres 1879,

a) den namentlich genannten Stiftern zu Lebzeiten Erträge des Stiftungsvermögens zu sichern und zukommen zu lassen,
b) Stipendien an studierende Familienmitglieder zu vergeben, sowie
c) hilfsbedürftige ältere Familienmitglieder zu unterstützen,

nicht mehr verwirklicht werden können.

Die Einführung der gesetzlichen Sozialversicherung und die durchgehende staatliche Studienförderung haben die Notwendigkeit vermindert, die Sicherung von Ausbildung und Wohlfahrt in der Familie vorrangig zu fördern. Die zu erwartenden Stiftungserträge erlauben es zudem nicht mehr, diese Zwecke angemessen auszufüllen. Die Restitution der „von Alemann’schen Lehnsstiftung“ muß also den veränderten Bedingungen Rechnung tragen; deshalb wird die Stiftung in „von Alemann’sche Stiftung“ umbenannt und ihre Zwecke werden den veränderten Umständen angepaßt.

Auf Familientagen am 6. Februar 1999 und am 20. Mai 2000 wurde hierüber beraten. Im Jahre 1999 wurde beschlossen, dass die Stiftung kulturelle Zwecke erfüllt und hierdurch insbesondere den Zusammenhalt der Familie fördert.

Die Stiftung fördert

–  die Kultur an historischen Wirkungsstätten der Familie
– die Erforschung der Stadt- und Familiengeschichte
– sowie Veranstaltungen zu diesen Themen.

Ihre Organe – Familientag und Vorstand – arbeiten ehrenamtlich.

Mitglied des Familientages sind alle direkten Nachkommen der Gründer der von Alemann’schen Lehnstiftung von 1879 und deren Familienangehörige.

Zum aktuellen Vorstand gehören:

Mechthild von Alemann, Vorsitzende (Brüssel)
Rolf-Heine von Alemann, Finanzen (Wernigerode)
Gisela von Arnim, Kuratorin (Brandenstein)

Sprecher des Familientages ist Dr. Heine von Alemann (Köln)

Falls Sie die vollständige Satzung in der Fassung vom 10. Juli 2001 lesen wollen, wenden Sie sich doch an uns.