Hans war:
Käm.: 1522 (nach König Bd. 33 ist er 9 Jahre in Schweden, Rußland und Polen gereist),
1532, 1535 (anscheinend studierte er 1536 in Wittenberg – in damaliger Zeit bezogen
Jünglinge von etwa 14 Jahren, die vielleicht durch Hauslehrer gut vorgebildet waren,
aber auch Männer, die schon im Amt standen, die Universität), 1538. I. Bm. 1541–
1559. 1547 schrieb er an den abgesetzten Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen:
“Unter dem Heerbanner Jesu Christi stehend, wünschen und bitten wir täglich von Gott
dem Herrn Stärke, Geduld, Gnade und im theuern Wort Christi sieghaftes Fechten. Es
komme und ergehe uns, wie es dem Herrn gefällig, bei seinem untrüglichen Wort bleiben
wir mit wohlbeherztem guten Gemüth.” Der 2. Bm. Vollrath Gerecke schrieb dazu:
“Warlich, ein mannlich Wort aus evangelischem Herzen!”
24.5.1557 belehnt: “Hansen Bm., Joh. Alemanns des Schöppen sel. Sohn, allen Brüdern
und Vettern.”
22.3.1563 belehnt (Sonderlehen der Linie) nach dem Tode seiner Brüder Ludwig und
Moritz mit einem Garten vor dem Krökentore der Altstadt Mgdb.
1563 Senior, 1566 1.7. als Lehnsträger genannt: Erbsaß auf Benneckenbeck (das größere
Rittergut!) und Rotensee.
Er war wie sein Vater ein hervorragender Vorkämpfer für die Freiheiten der Stadt.
(ZMA 3.Druckheft S.162)